HAPPY BIRTHDAY lieber Otakon! 04.02.2012 - 00:00

erstellt von: Annalena

 

 

 

Der Otakon ist unser Technik-Ass.

Er redet nicht nur sondern tut auch was.

Macht jeden DJ sendefit.

Hilft wo er kann, denkt immer mit.

Geburtstag hat der Gute nun,

Sollst heut mal ausruhn, gar nichts tun.

Wir gratulieren dir heut all.

Wünschen Gesundheit und Glück auf jeden Fall.

Und jede Menge Geld dazu.

Dies wünscht dir dein Team von Only4U.

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Bahn ist Opfer extremistischer Täter - Weitere Brandsätze entdeckt 11.10.2011 - 18:45

Erstellt von Otakon

In der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes ist ein weiterer Brandsatz entdeckt worden. Der Fundort sei nur wenige hundert Meter von dem Tunnel entfernt, wo am Montag sieben Behälter mit brennbarer Flüssigkeit gefunden wurden. "Wir gehen von einem weiteren Brandsatz aus", sagte ein Polizeisprecher. Der Tunnel wurde laut Bahn gesperrt, Züge wurden umgeleitet. Der Hauptbahnhof selbst war nicht von den Sperrungen betroffen.

Die Machart sei die gleiche wie bei den bisher gefundenen Brandsätzen, hieß es. Sie seien an beiden Seiten der Bahntrasse mit vier Gleisen deponiert gewesen. Jeder Brandsatz bestehe aus mehreren Behältern mit offenbar brennbarer Flüssigkeit. Ob es sich um Benzin handelt, wollte der Sprecher mit Verweis auf die Ermittlungen des Landeskriminalamtes nicht sagen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit rief die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf. Den Bahnmitarbeitern und den Sicherheitsbehörden sei es zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden gekommen seien.

Nur wenige Stunden zuvor waren im Südosten Berlins an einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt innerhalb weniger Meter drei Brandsätze gefunden worden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Bahn hatte berichtet, ein Mitarbeiter habe Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit an der S-Bahn-Strecke am Grünauer Kreuz entdeckt. Darin sei nach ersten Informationen die gleiche Flüssigkeit wie in Behältern, die am Montag in der Nähe des Hauptbahnhofs sichergestellt worden waren. Womöglich handelt es sich um Benzin.

"Die Deutsche Bahn ist Opfer extremistischer Täter. Unsere Kontrollen haben jedoch gegriffen", sagte Gerd Neubeck, Leiter der Bahn-Konzernsicherheit. In den vergangenen Monaten habe der Konzern im Großraum Berlin die Zahl der Sicherheitsleute auf 500 aufgestockt. Außerdem habe das Unternehmen zusammen mit der Bundespolizei neue Einsatzkonzepte erarbeitet und die eigenen Mitarbeiter sensibilisiert. "Grundsätzlich ist und bleibt die Bekämpfung gewaltbereiter Gruppen Aufgabe des Staates." Festnahmen gab es bislang nicht, sagte ein Polizeisprecher in Berlin. Verletzt wurde bisher niemand.

Die Bahn will nun bundesweit die Kontrollen an ihren Gleisen verstärken. "Überall dort, wo wir wissen, dass wir gefährdete Infrastruktur haben, setzen wir momentan vermehrt Sicherheitskräfte ein und sensibilisieren die Mitarbeiter", sagte ein Bahnsprecher, ohne auf einzelne Orte einzugehen. So kontrollierten beispielsweise Mitarbeiter, die sonst an anderen Stellen im Einsatz seien, Kabelschächte.

Die Bundesanwaltschaft bleibt allerdings noch zurückhaltend. "Bislang gibt es keine Anzeichen, dass diese Vorfälle in unseren Zuständigkeitsbereich fallen", sagte ein Sprecher in Karlsruhe. Die Behörde werde jedoch laufend über die Entwicklungen informiert. Die Ermittlungen zum Brandanschlag auf eine Signalanlage westlich von Berlin am Montag bleiben damit in der Hand der Landespolizei in Brandenburg. Auch das Bundeskriminalamt ist nicht direkt eingebunden, da es dafür von der Bundesanwaltschaft beauftragt werden müsste.

Die Brandsätze am Grünauer Kreuz sollten nach Polizeiangaben Versorgungsleitungen treffen. Spezialisten machten sie unschädlich. Die Brandsätze wurden abtransportiert und sollen nun kriminaltechnisch untersucht werden. Möglicherweise verhinderte das feuchte Regenwetter die Zündung.

Der Zugverkehr war kurzzeitig unterbrochen. Betroffen waren nach Angaben der Bahn mehrere Berliner S-Bahnlinien und Regionalzüge, aber keine Fernzüge. Ein Sprecher sagte, die Suche nach möglicherweise weiteren Brandsätzen gehe weiter. Bislang sei zu dem Fall kein neues Bekennerschreiben bekannt, hieß es bei der Berliner Polizei.

Nach dem ersten Brandanschlag war am Montag ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Eine linksextreme Gruppe hatte gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan protestiert. In der im Internet veröffentlichten Erklärung hieß es, "Sabotagehandlungen an mehreren Kabelschächten" sollten die Hauptstadt "in den Pausenmodus" zwingen.

Inzwischen wurde bekannt, dass in Brandenburg in der Nähe des in der Nacht zum Montag gezündeten Brandsatzes ein weiterer gefunden wurde. Dieser werde immer noch analysiert, sagte ein Sprecher des brandenburgischen Landeskriminalamtes. Der Anschlag hatte die Bahnstrecke Berlin-Hamburg zeitweise lahmgelegt.

Durch den Brandanschlag bei Berlin und die versuchte Attacke am Hauptbahnhof verspäteten sich seit Montag mehr als 300 Züge um teils weit mehr als eine Stunde, einige fielen komplett aus. Betroffen waren hauptsächlich Züge in Berlin und Brandenburg sowie die Strecke Berlin-Hamburg. Durch einen "Dominoeffekt" kamen auch Fern- und Regionalzüge Richtung Westen und Süden nicht pünktlich an. Kleinere Störungen werde es bis Mittwoch geben, sagte ein Bahnsprecher.

Berlins Innensenator Ehrhart Körting von der SPD sagte in dem RBB: "Es ist großer Unsinn, wenn Linksextremisten sagen, dass sie keinem Menschen schaden wollen. (...) Es ist Gewalt gegen uns alle."

Die Gewerkschaft der Polizei forderte die Bundesregierung auf, auf die Anschläge zu reagieren. "Die Verkehrsinfrastruktur der Bahn ist eine Achillesferse, an deren Sicherheit das Leben und die Gesundheit von täglich Tausenden Menschen hängt", sagte der Vorsitzende des Bereichs Bundespolizei, Josef Scheuring. Vor allem die mangelhafte personelle Ausstattung der Polizei sowie deren dramatische Unterfinanzierung ließen die Sicherheitslage eskalieren. Dennoch wolle die Bundesregierung in den kommenden Jahren Hunderte weitere Stellen bei der Bundespolizei streichen.

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Steve Jobs als Bissspur - Auch das Apple-Logo trauert 11.10.2011 - 18:45

Erstellt von: Otakon

Mit einer Variation des Firmenlogos von Apple hat es ein Design-Student aus Hongkong nach dem Tod von Steve Jobs schlagartig zu Ruhm gebracht. Er fühle sich überwältigt und "geschmeichelt" über die rasche Verbreitung seines Werks, sagte der 19-jährige Urheber des Bilds, Jonathan Mak, in Hongkong. Sein Werk zeigt den typischen Apfel, anstelle der üblichen Bissspur jedoch die Silhouette von Jobs mit seiner markanten Nickelbrille. Die deutsche Zeitung "Welt" druckte es auf der Titelseite ab.

Erstellt nach Jobs' Rücktritt als Vorstandsvorsitzender Ende August, erregte das Motiv zunächst keine große Aufmerksamkeit. Nach dem Tod des Firmengründers verbreitete es sich in Windeseile im Internet. Er habe Anfragen von Zeitungen aus den USA und Deutschland erhalten, die das Recht an dem Bild kaufen wollten, sagte Mak. Auch Jobangebote bekam Mak nach eigenen Angaben. Er wolle sich aber zunächst auf sein Studium konzentrieren, betonte er.

Unklar ist, ob Mak das Motiv gewerblich nutzen will. Er wolle zunächst Apple fragen, da das Bild auf dem Firmenlogo des Unternehmens beruhe. Er könne sich vorstellen, den Gewinn aus dem Verkauf an die Krebsforschung zu spenden. Steve Jobs war am Mittwoch im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben. 

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Erschreckend junges Täter-Trio - 10-Jähriger zusammengeschlagen 11.10.2011 - 18:30

Erstellt von: Otakon

Ein zehnjähriger Junge ist im Kurort Bad Pyrmont Opfer einer brutalen Attacke geworden. Drei ältere Schüler fielen in der Innenstadt über den Jungen her und verletzten ihn mit Schlägen und Tritten schwer. Sie traten noch auf den Jungen ein, als dieser bereits am Boden lag, wie die Polizei der niedersächsischen Stadt mitteilte. Der Vorfall hat sich bereits am vergangenen Freitag ereignet.

Das Opfer sei mit erheblichen inneren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, sagte Bad Pyrmonts Polizeichef Udo Nacke. Der Junge konnte aber am heutigen Nachmittag wieder entlassen werden. "Er wird wohl keine bleibenden Schäden davontragen", sagte Nacke.

Als Täter habe die Polizei zwei 14-jährige Zwillingsbrüder und einen 11 Jahre alten Komplizen ermittelt. Die Täter sollen bereits früher durch Eigentumsdelikte und Körperverletzungen aufgefallen sein. Das Trio hatte den Zehnjährigen in der Nähe des Marktplatzes angegriffen, als dieser dort mit Freunden zusammen war. Der Grund für die brutale Attacke ist der Polizei und auch dem Opfer noch unklar.

Bisher stelle sich der Fall so dar, dass die Angreifer den Zehnjährigen zunächst ohne konkreten Anlass mit Fäusten traktiert hätten, sagte Nacke. Als der Junge am Boden lag, traten sie auf ihn ein. Dabei habe das Opfer ein Bauchtrauma erlitten. 

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Trojaner in mehreren Bundesländern - Bayern räumt fünf Einsätze ein 11.10.2011 - 18:30

Erstellt von: Otakon

Bayerische Ermittler haben nach Angaben des Landesinnenministeriums bislang fünf Mal Spionagesoftware ("Trojaner") eingesetzt. Damit überwachten sie nicht nur E-Mails und Internettelefonate, sondern nahmen auch Zehntausende von Bildschirmfotos auf. Rekord waren in einem der Ermittlungsverfahren 29.589 solcher Screenshots. In allen fünf Fällen war der Einsatz der sogenannten Trojaner richterlich genehmigt, wie es das Gesetz vorschreibt, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen.

Bei den Verfahren in München, Landshut, Nürnberg und Augsburg ging es um Doping, Drogen, Hehlerei und eine Bande von Internet-Betrügern, die geschätzt 80.000 bis 120.000 Menschen um eine Summe von insgesamt 10 bis 30 Millionen Euro geprellt haben soll.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stoppte die Online-Überwachung vorerst. Er wolle das Ergebnis der Prüfung durch den bayerischen Datenschutzbeauftragten abwarten, sagte Herrmann am Dienstag. Er betonte zugleich, die bayerische Polizei habe sich immer an die rechtlichen Vorgaben gehalten. "Das LKA hat hier überhaupt nichts zu verbergen." Der Vorwurf des Chaos Computer Clubs, dem Missbrauch sei Tür und Tor geöffnet, sei nicht zutreffend. "Wir können das im Moment so nicht nachvollziehen", sagte Herrmann.

Im Behördenjargon heißt die Online-Überwachung TKÜ - Telekommunikationsüberwachung. Rechtlich umstritten ist aber, was die Genehmigung zur TKÜ eigentlich bedeutet. Das Landgericht Landshut kam im Januar in einem der fünf Fälle zu der Auffassung, dass das Aufnehmen von Bildschirmfotos rechtswidrig war. Denn deren Aufnahme geht laut Gericht über die genehmigte Überwachung der Telekommunikation hinaus. Das Landesinnenministerium hingegen argumentiert, dass die TKÜ-Genehmigung auch Bildschirmfotos umfasst - und verweist darauf, dass es dazu noch keine höchstrichterliche Entscheidung gibt.

Das Ministerium vertritt deswegen die Auffassung, dass der Einsatz der Software auch mit extra Screenshot-Funktion nicht rechtswidrig ist: "Das beim Bayerischen Landeskriminalamt durchgeführte umfangreiche Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die eingesetzte Software nur die im richterlichen Beschluss geforderten Leistungen erbringt", heißt es in einem Schreiben des Ministeriums an die Landtags-Grünen.

Die bayerische Landesregierung gerät wegen des Einsatzes einer möglicherweise illegalen Spionagesoftware immer stärker unter Druck. Aus der SPD kommen bereits erste Rufe nach einem Rücktritt von Innenminister Joachim Herrmann, falls der sogenannte Staatstrojaner nicht legal eingesetzt worden sein sollte. Herrmann betonte aber ebenfalls, er könne keine Verstöße bayerischer Behörden erkennen. "Hier werden zum einen Missverständnisse verbreitet und zum anderen vom Chaos Computer Club (CCC) falsche Behauptungen in die Welt gesetzt, sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse".

"Soweit es Bayern angeht, ist klar, dass das Landeskriminalamt ausschließlich rechtlich zulässige, von Ermittlungsrichtern angeordnete Maßnahmen durchgeführt hat", sagte Herrmann mit Blick auf den Einsatz der Spionagesoftware. Er räumte ebenfalls ein, dass im Zuge der Ermittlungen Screenshots - Aufnahmen des Bildschirms - gemacht worden seien, "aber darüber ist in den letzten Monaten im Landtag wiederholt berichtet worden. Das ist nichts Neues und kein Geheimnis." Die von bayerischen Beamten ergriffenen Maßnahmen habe das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich für die Verfolgung schwerer Verbrechen für zulässig erklärt. Die Behörden hätten "nichts zu verbergen".

Innenminister Hermann hatte am Montag bestätigt, dass der vom Chaos Computer Club identifizierte Trojaner einem Ermittlungsverfahren von 2009 zugeordnet werden könne. Es sei aber noch nicht geklärt, ob es sich dabei um eine Testversion oder um die später tatsächlich eingesetzte Software handele.

Die SPD hat Herrmann scharf kritisiert und will das Thema in einer Aktuellen Stunde im Bundestag erörtern. Herrmann trage die Verantwortung "für die Verletzung von Grundrechten der Bürger und eine offene Missachtung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts", sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann. "Es ist unanständig, wenn er nun versucht, der FDP oder dem Chaos Computer Club hierfür die Schuld in die Schuhe zu schieben", sagte Oppermann. Es sei das Verdienst des CCC, dass der Grundrechtsverstoß an die Öffentlichkeit gelangt sei. "Der Chaos Computer Club ist staatstragender und grundrechtsschützender als die Staatspartei CSU mit ihrem Staatstrojaner", meinte Oppermann.

Inzwischen sind aber weitere Trojaner-Einsätze bekannt geworden. Mehrere Bundesländer haben Software zur Überwachung von Internet-Telefonaten eingesetzt. Alle betonen aber, dass sich die Ermittler genau an richterliche und gesetzliche Vorgaben gehalten hätten. In Baden-Württemberg kam dabei nach Angaben des Innenministeriums eine Basisversion der in Bayern genutzten Software zum Einsatz. Diese sei aber in allen Fällen so programmiert worden, dass sie der richterlichen Anordnung entspreche, teilte das Innenministerium mit. Nach der Kritik an der Spionage-Software habe man den Einsatz gestoppt.

Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg erklärten, ebenfalls Trojaner für die Quellen-TKÜ verwendet zu haben. Die Innenministerien und Ermittlungsbehörden betonten jedoch, dass dabei immer gesetzliche und richterliche Auflagen eingehalten worden seien.

Nordrhein-Westfalen erklärte, dass der Verfassungsschutz keine Spionage-Software verwendet habe. Ob bei der Strafverfolgung ein Trojaner zum Einsatz, werde noch geprüft - bislang gebe es auch darauf keine Hinweise. Rheinland-Pfalz will nur einmal technische Vorbereitungen für eine solche Überwachung getroffen haben, ohne dass es zu einem Einsatz kam. Das Landeskriminalamt (LKA) im Saarland erklärte, das Polizeirecht des Landes biete keine Grundlage für den Einsatz des "Staatstrojaners".

Die hessische Firma DigiTask, die den untersuchten Trojaner programmiert haben soll, hat offenbar auch für andere deutsche Behörden gearbeitet. So hätten das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt Aufträge in Millionenhöhe vergeben, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf eine Online-Datenbank der Europäischen Union.

Angesichts der Verunsicherung über die rechtliche Zulässigkeit der Spionagesoftware sprach sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den raschen Ausbau technisch geschulter Fachdezernate bei der Justiz aus. "Bevor wir als Polizei derartige Untersuchungen anlaufen lassen, müssen wir sicher wissen, dass Staatsanwaltschaften und Richter befähigt sind, die Zulässigkeit der eingesetzten Methoden zu beurteilen", sagte GdP-Chef Bernhard Witthaut der "Leipziger Volkszeitung". Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) forderte gar einen "Software-TÜV" für behördliche Spionageprogramme.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zeigt sich offen für diese Idee. Die FDP-Politikerin sagte, es müsse klar sein, "nur, was absolut nicht die Privatsphäre und den Kernbereich berührt, darf überhaupt an Technik entwickelt werden". Dafür zuständig sein könnte nach Ansicht der Ministerin und bayerischen FDP-Chefin eine zentrale Stelle, "ob das nun ein TÜV ist oder ein Kompetenzzentrum oder ob es das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist".

Leutheusser-Schnarrenberger forderte vom Innenressort Vorschläge zur Änderung des BKA-Gesetzes. Das Ressort von Hans-Peter Friedrich solle zügig darlegen, was verbessert werden könne, um die Privatsphäre und den Grundrechtsbereich besser zu schützen, sagte die Ministerin der "Passauer Neuen Presse". Das BKA-Gesetz ist die Grundlage für Kompetenzen des Bundeskriminalamtes zur Abwehr terroristischer Gefahren - auch für die Online-Durchsuchung von Computern. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2008 zum sogenannten Computergrundrecht müsse auch in der einfachen Gesetzgebung stärker zum Ausdruck kommen, fordert Leutheusser.

Der CCC hatte am Wochenende erklärt, dass ihm eine "staatliche Spionagesoftware" zugespielt worden sei, mit der Ermittler in Deutschland Telekommunikation im Internet überwachten, was erlaubt ist. Der Trojaner eröffne aber auch den ferngesteuerten Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Bildschirminhalt - was nicht zugelassen ist und nach Ansicht der Hackervereinigung gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts verstößt. Denn mit dem Trojaner sei quasi durch die Hintertür eine Online-Durchsuchung möglich. Für diese Maßnahme hat das Bundesverfassungsgericht aber Ende Februar 2008 hohe Hürden gesetzt.

Der bayerische Anwalt Patrick Schladt hatte am Montag sich als Informant des CCC zu erkennen gegeben und mitgeteilt, der Trojaner sei auf der Festplatte eines seiner Mandanten gefunden worden. "Aufgespielt wurde der Trojaner bei Gelegenheit einer Kontrolle meines Mandanten durch den Zoll auf dem Münchener Flughafen." Auch wenn die Maßnahme von bayerischen Behörden kontrolliert worden sei, stehe für ihn außer Frage, dass Stellen des Bundes - etwa der Zoll - beteiligt gewesen seien.

Der Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, sagte n-tv.de, sollten die Vorwürfe des CCC zutreffen, sei diese "staatlich sanktionierte Computerschnüffelei" nicht hinnehmbar. "Wir werden Herrn Friedrich dazu zwingen, dem Parlament Rechenschaft abzulegen. Der Vorwurf ist ernst. Auch personelle Konsequenzen sind kein Tabu." Die Piraten-Partei reichte eine Bundestagspetition ein. Das Parlament möge umgehend klären, was es mit dem Trojaner auf sich habe. Sollten die Berichte stimmen, müssten die Durchsuchungen umgehend beendet werden, heißt es. 

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Fast eine Milliarde Menschen hungert - Ein Brot kostet 30 Euro 11.10.2011 - 18:15

Erstellt von: Otakon

925 Millionen Menschen leiden weltweit unter Hunger, in 26 Ländern gilt die Situation als sehr ernst. Darauf hat die Welthungerhilfe in Berlin anlässlich des jüngsten Welthunger-Indexes (WHI) hingewiesen. Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann machte darauf aufmerksam, dass Preisschwankungen die Hungerproblematik verschärfen, selbst wenn es in manchen Weltregionen nachweislich Verbesserungen gibt.

In der Demokratischen Republik Kongo im Herzen Afrikas sind Hunger und Unterernährung im weltweiten Vergleich am weitesten verbreitet. Mit einem Wert von 39 ist dieses Land nach jahrelangem Bürgerkrieg nicht nur das Schlusslicht im Welthunger-Index 2011, vielmehr hat sich die Lage im Kongo seit 1990 (Wert von 24) gegen den weltweiten Trend drastisch verschlechtert. In anderen Weltregionen schneiden Haiti und Indien besonders schlecht ab.

"Die Familien schicken die Kinder nicht mehr in die Schule, sparen an den Gesundheitskosten und reduzieren die Mahlzeiten so weit, dass die Mangelernährung bei Kindern wieder steigt", beklagte Dieckmann unter Hinweis auf die zum Teil drastischen Preisschwankungen bei Grundnahrungsmitteln in den vergangenen Jahren. Wenn ein deutscher Haushalt die Kosten in vergleichbarer Weise zu spüren bekommen sollte, müsste ein Brot laut Welthungerhilfe fast 30 Euro oder ein Beutel Kartoffeln 50 Euro kosten.

In Ländern wie Nigeria müssen viele Menschen mehr als 70 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben, in Deutschland sind es 12 Prozent. Die Organisation erklärte, dass neben dem Klimawandel und daraus folgenden schlechten Ernten und Viehsterben auch die Herstellung von Treibstoff aus Agrarprodukten zu den Engpässen beiträgt. Subventionen für diese Treibstoffe müssten abgeschafft und Beimischungsquoten flexibler geregelt werden. "Es muss immer gelten: Nahrung von Agrartreibstoffen", betonte Dieckmann.

Zudem verwies Dieckmann darauf, dass Preissprünge auch durch Spekulationen hervorgerufen würden. Händler hätten Lebensmittel als neue Geldquelle entdeckt. Es bedürfe dringend EU- und weltweiter Regelungen, um exzessiven Spekulationen auf Nahrungsmittel Einhalt zu gebieten, forderte Dieckmann. Der Welthunger-Index (WHI) ist ein Versuch der Welthungerhilfe, nicht nur den Anteil der Unterernährten, sondern insbesondere auch das Untergewicht von Kindern unter fünf Jahren und den Anteil der Kinder, die unter fünf Jahren sterben, zum Maßstab für die Hungerproblematik zu machen.

Unterernährung ist laut Welthungerhilfe zur Hälfte für Kindersterblichkeit verantwortlich. Weltweit ist dieser Index, der zusammen mit dem International Food Policy Research Institute (IFPRP) erstellt wird, zwischen 1990 (19,7) und 2011 (14,6) stetig zurückgegangen. Verlierer gegenüber der Situation von 1990 sind aber neben dem Kongo auch Burundi, Nordkorea, die Komoren, Swasiland und die Elfenbeinküste.

Insgesamt stehen Afrika südlich der Sahara und Südasien am schlechtesten da. Hohe WHI-Werte erhalten dort neben Bangladesch (24,5) und Indien (23,7) auch Nepal und Kambodscha (beide 19,9) sowie Nordkorea (19,0). Oft sind es militärische Konflikte, die die Situation verschärfen, wie etwa in Somalia. Das noch immer unter den Folgen des schweren Erdbebens von Anfang 2010 leidende Haiti zählt zu den Ländern, in denen sich der Index zwischen 2001 und 2011 erhöht hat (von 26 auf 28,2).

Überdurchschnittliche Verbesserungen schafften seit 1990 mehrere große Länder Lateinamerikas, etwa Mexiko (auf nunmehr weniger als fünf) und Peru (von 14,5 auf 5,9), aber auch der Iran (von 9,4 auf nunmehr unter fünf) und Saudi-Arabien (von 5,8 auf unter fünf).

"Grundlegende Fortschritte wurden jedoch nicht erzielt", betonte Klaus von Grebmer von dem am Welthunger-Index beteiligten internationalen Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI). Die jüngsten Bilder von ausgemergelten Menschen am Horn von Afrika hätten der Welt vor Augen geführt, dass das Hungerproblem ungelöst sei. Bis 2015 wollten die Vereinten Nationen die Zahl Hungernder halbieren. "Selbst dieses beschämend anspruchslose Ziel wird bis 2015 nicht erreicht werden", sagte von Grebmer. 

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Geld für Griechenland - Grünes Licht von der Troika 11.10.2011 - 18:15

Erstellt von: Otakon

Die Auszahlung der nächsten Hilfstranche in Höhe von acht Mrd. Euro für Griechenland wird nach Ansicht der Troika wahrscheinlich Anfang November erfolgen. Die Euro-Gruppe und der Internationale Währungsfonds (IWF) müssten den Ergebnissen der Troika-Prüfung nur noch zustimmen, erklärten die Experten der EU-Kommission, des IWF und der EZB nach einem Besuch des Landes. Eine klare Aussage, wonach sie die Auszahlung befürwortet, machte die Troika in der Mitteilung nicht.

Die Fachleute gaben sich allerdings optimistisch, dass das Mittelmeerland bei einer entschlossenen Umsetzung der Sparziele das Defizit-Ziel für 2012 erreicht. Für 2013 und 2014 sei allerdings bereits jetzt schon absehbar, dass zusätzliche Schritte nötig seien. Die Fortschritte bei den bisherigen Reformen seien holprig. Vor allem die Privatisierungseinnahmen würden niedriger sein als zunächst erwartet. Zugleich betonten die Troika-Inspektoren, ein Erfolg des griechischen Reformprogramms sei von der Beteiligung des privaten Sektors abhängig.

Die Mission hatte zuvor die Bücher in Athen geprüft. Ein Wirtschaftsaufschwung werde nun erst für das übernächste Jahr erwartet, teilten die Prüfer mit. Es sei nicht mehr zu erwarten, dass die Regierung des Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou im laufenden Jahr das gesetzte Defizitziel von 7,6 Prozent der Wirtschaftsleistung erreiche.

Die griechische Regierung reagierte erleichtert auf die Erklärung der Troika und bezeichnete diese als ausgewogen und positiv. Zuvor war in der Athener Presse übereinstimmend von "vielen gelben Karten" die Rede, die die Experten austeilen würden. 

Die Abreise der Experten wurde in Athen von Protesten und Streikaktionen begleitet. Auf Plakaten mit Aufschriften wie "Nein zu Entlassungen, Nein zu Lohnkürzungen" demonstrierten die Griechen gegen den Sparkurs der Regierung.

Angesichts der tiefen Rezession, der anhaltenden Probleme anderer Euro-Staaten wie Italien und der Turbulenzen an den Finanzmärkten gilt es zunehmend als unwahrscheinlich, dass das zweite Paket ausreicht, um die Finanzen des Mittelmeer-Anrainers wieder auf die Beine zu bringen.

Ein noch stärkeres Engagement ist jedoch abhängig von der Reform des erweiterten Rettungsschirms EFSF, dessen Schicksal sich derzeit in der Slowakei entscheidet, und einer ausreichenden Kapitalausstattung der europäischen Banken. Der scheidende EZB-Präsident Jean-Claude Trichet ließ in einer Rede vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments keine Zweifel daran, dass die Banken Europas wegen der Staatsschuldenkrise rekapitalisiert werden müssten. Zugleich nannte Trichet die Krise "systemisch". 

Auch die Bundesregierung legte sich nach der positiven Erklärung der Experten noch nicht auf eine Auszahlung der nächsten Hilfstranche für Griechenland fest. "Wir begrüßen, dass die Arbeit der Troika in Athen beendet ist", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.

"Das Statement (der Troika) weist in allgemeiner Weise Licht und Schatten auf", ergänzte er. "Wir warten jetzt den Bericht ab, werden diesen dann analysieren und bewerten und dann entscheiden, was mit der sechsten Tranche passiert".

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Streik ist höhere Gewalt - Fluggäste gehen leer aus 11.10.2011 - 18:00

Erstellt von: Otakon

Wer in den nächsten Tagen fliegen will, könnte Probleme bekommen. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) will streiken, am Donnerstag könnte es losgehen. Betroffene Passagiere haben ab einer bestimmten Wartezeit Anspruch auf Betreuung durch die Fluggesellschaft, Entschädigung gibt es bei Streiks aber nicht.

Erster Ansprechpartner für Flugreisende ist immer die Fluggesellschaft, bei Pauschalreisen der Reiseveranstalter. Auch die Flughäfen bieten auf ihren Internetseiten meist ausführliche Informationen über die aktuellen Flug- und Ankunftszeiten. Solche Infos aus dem Internet druckt man sich am besten aus, um später einen Beleg zu haben.

Einen wegen Streiks gestrichenen Flug kann der Kunde stornieren, er bekommt dann sein Geld zurück. Wer trotzdem fliegen will, hat Anspruch auf einen späteren Flug - das kann aber dauern, bis der Streik vorbei ist.

Ab zwei Stunden Verspätung haben Fluggäste laut EU-Verordnung Anspruch auf Betreuungsleistungen - also Telefonate, Getränke, Mahlzeiten und gegebenenfalls eine Übernachtung im Hotel. Die Wartezeit von zwei Stunden gilt für Flüge bis zu 1500 Kilometern. Bei einer Strecke von 1500 bis 3500 Kilometern gibt es Unterstützung nach drei Stunden, ab 3500 Kilometern Strecke nach vier Stunden. Ab einer Wartezeit von fünf Stunden können Passagiere eine Erstattung des Flugpreises verlangen. Auch bei einer großen absehbaren Verspätung sollten Passagiere immer zur ursprünglichen Abflugszeit am Flughafen sein. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Fluggesellschaft doch früher einen Ersatzflug anbieten kann - und der Reisende ihn dann verpasst.

Bei Annullierung, Überbuchung oder Verspätung ab drei Stunden haben Passagiere zwar laut EU-Verordnung Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro - aber nur, wenn kein "außergewöhnlicher" Umstand daran schuld ist. Die Fluggesellschaften werten Streiks aber wie miserables Wetter als außergewöhnlichen Umstand - und zahlen deshalb keine Entschädigung bei Streiks. 

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Berliner Bahnen stehen still - Anschlag verursacht Kabelbrand 11.10.2011 - 18:00

Erstellt von: Otakon

Ein gezielter Brandanschlag auf die Berliner Bahn hat ein Verkehrschaos verursacht. Zehntausende Pendler steckten fest. Es kam auch zu Verspätungen im Fernverkehr. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen und verfolgte eine Spur, die in linksextreme Kreise deutet. Die Behörden hielten ein entsprechendes, im Internet verbreitetes Bekennerschreiben für authentisch.

Der Kabelschaden, der gegen 3.00 Uhr nahe der Umsteigestation Ostkreuz entdeckt worden war, traf einen neuralgischen Punkt. Signale, Fahrstrom für Züge, Lautsprecher und Anzeigen funktionierten an mehreren Bahnhöfen und Stellwerken nicht mehr. Im morgendlichen Berufsverkehr waren Zehntausende Pendler vor allem in den östlichen Stadtteilen aufgeschmissen. Da das Ausmaß so groß war, konnte die Bahn den sonst bei Störungen üblichen Ersatzverkehr mit Bussen nicht anbieten, wie ein Sprecher sagte.

Viele Fahrgäste versuchten, in Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) umzusteigen. Vor allem in manchen U-Bahnen herrschte am frühen Morgen großes Gedränge. "Leute seid vernünftig. Was nicht geht, geht nicht", mahnte eine Fahrerin per Lautsprecherdurchsage in einem Zug. "Wir mussten aber nicht die weiße Fahne hissen", sagte eine BVG-Sprecherin.

Auch Handykunden blickten ratlos auf stumme Telefone: Der Brand an dem Kabelknoten legte auch die mobilen Verbindungen der Kunden von Vodafone lahm. Der S-Bahn- und Regionalverkehr im brandenburgischen Umland stand ebenfalls oft still. Fernzüge fuhren später ab. Ticketbuchungen im Internet bei der Bahn waren zeitweise nicht möglich.

Am Brandort fanden Experten des Landeskriminalamts Spuren einer brennbaren Flüssigkeit. Nach Polizeiangaben begründeten die Verfasser des Bekennerschreibens im Netz die Tat mit Parolen wie "Anti-Atom", "Antimilitarismus" und "Antirassismus/Flüchtlingsproblematik". Schon Anfang November 2010 hatte es einen ähnlichen Kabelbrand in Berlin gegeben. Damals hatte sich eine autonome Gruppe zu dem Anschlag bekannt.

Den neuen Kabelschaden zu spüren bekam auch das ICE-Werk der Bahn in Rummelsburg, wo Hochgeschwindigkeitszüge gereinigt werden. Die Folge waren Verspätungen im Fernverkehr, viele Züge hielten nicht am nahen Ostbahnhof. Am Flughafen Schönefeld, der nicht mehr per S-Bahn zu erreichen war, kamen viele Passagiere zu spät an. "Wir haben frühzeitig über die Situation informiert und auch Service-Personal eingesetzt", sagte ein Flughafensprecher.

Bei dem aktuellen Brand wurden Kabelstränge beschädigt, die in einer Brückenkonstruktion über die Straße Markgrafendamm geführt werden. Grund für die oberirdische Führung der Kabel sind aufwendige Bauarbeiten rund um die Station Ostkreuz, die ein wichtiger Umsteigebahnhof ist.

In Mitleidenschaft gezogen wurden neben einem zentralen Kommunikationsknoten der bahneigenen IT-Sparte DB Systel auch Telekommunikationsleitungen. Das führte beim Anbieter Vodafone zu den Störungen, von denen zeitweise eine "kleine fünfstellige Zahl" von Kunden betroffen war. Der Mobilfunk sei am Nachmittag wieder voll funktionsfähig gewesen, sagte ein Sprecher.

Die Bahn arbeitete nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran, die beschädigten Leitungen zu reparieren. Dabei sollte noch in der Nacht versucht werden, unterbrochene S-Bahn-Verbindungen etwa nach Schönefeld und Königs Wusterhausen wieder zu ermöglichen. Auch am Dienstag sollten Reisende wegen möglicherweise andauernder Probleme mehr Zeit einplanen, sagte ein Bahnsprecher.

S-Bahn-Fahrgäste in der Hauptstadtregion müssen seit zwei Jahren immer wieder Einschränkungen hinnehmen. Wegen massiver technischer Probleme kann die Bahntochter nur einen Teil der Fahrzeugflotte einsetzen. Dem bundeseigenen Konzern machen bundesweit Attacken auf Oberleitungen oder Fahrzeuge zu schaffen. 

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Amy Winehouse ist tot 23.07.2011 - 19:17

Die britische Popsängerin Amy Winehouse ist gestorben. Sie wurde laut Polizei in ihrer Wohnung in London aufgefunden. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte immer wieder mit Alkohol- und Drogenexzessen für Aufsehen gesorgt.


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